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PRESSEMITTEILUNG

 

Erlangen, den 01.04.2020

Strukturierte Daten im Kampf gegen eine Ausbreitung des Corona-Virus

 

Kompetenzen bündeln, entschlossen handeln
Die e.Bavarian Health GmbH in Erlangen erarbeitet  gemeinsam mit dem Radiologischen Institut des Universitätsklinikums Erlangen und dem Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam ein Konzept zur Erfassung und Auswertung strukturierter Daten bei Corona-Verdachtsfällen.
Ziel ist es in erster Linie die Triage der Verdachtsfälle zu optimieren und die Koordination im Rahmen der COVID-19 Pandemie in den Notaufnahmen zu unterstützen.

eHealth in Zeiten einer Pandemie als Chance
MEDePORT bietet als Software für Patientenkommunikation und insbesondere Patientenaufklärung bereits als Standardinstallation die Möglichkeit, Patientendaten strukturiert und eingriffsspezifisch abzufragen. Mediziner können Gespräche mit  Patienten digital dokumentieren und auf deren strukturierte Anamnese zugreifen, diese kontrollieren, ergänzen oder korrigieren.
Jetzt arbeitet Bavarian Health gemeinsam mit beiden Einrichtungen in Erlangen und Potsdam konzentriert an der Optimierung der Software MEDePORT, zum einen zur spezifischen Abfrage von COVID-19-Verdachtsfällen zum anderen bezüglich der Verlaufskontrolle bereits bestätigter Infektionen. So wird es noch in dieser Woche möglich sein, Patienten bei Verdacht auf eine Infizierung mit dem neuartigen Virus SARS-CoV-2, digital nach spezifischen Symptomen und Vorerkrankungen abzufragen und mittels strukturierter Aufbereitung erhobener Daten medizinischem Personal eine möglichst kontaktfreie erste Triage zu erlauben. Weiterhin sollen infizierte Personen täglich Abfragen erhalten und den Verlauf der Erkrankung und die Veränderung der Symptome dokumentieren, um so eine lückenlose strukturierte Digitalisierung der medizinischen Dokumentation zu erreichen. 

Als Anbieter von Softwarelösungen im Bereich der Patientenkommunikation sehen wir es als unsere Aufgabe, gerade jetzt in dieser Krise wo es darum geht einen verlässlichen und organisierten Überblick zu behalten, gemeinsam mit unseren Kunden Konzepte zu erarbeiten und Prioritäten so zu setzen, dass wir unseren Beitrag dazu leisten, der Ausbreitung der Pandemie entgegenzuwirken.
Wichtig ist uns aber auch, aus dieser Situation zu lernen und daraus für die Zukunft wertvolle Rückschlüsse zu ziehen, um sich der Digitalisierung zu bedienen und stärker aus ihr hervorzugehen,

Stefan Georgy, CDO und Leiter des Geschäftsbereichs IT am Klinikum Ernst von Bergmann fasst es treffend zusammen:
“Eine lückenlose strukturierte digitale medizinische Dokumentation ist unerlässlich für Patientensicherheit und Transparenz von medizinischen Entscheidungen.”

Auch mit dem Radiologischen Institut des Universitätsklinikums stehen wir hier eng in Kontakt.
PD Dr. med. habil. Matthias May, Oberarzt am Radiologischen Institut, ergänzt:
"Um mit SARS-CoV-2 infizierte Hochrisikopatienten effizient identifizieren und so die Kapazitäten des Gesundheitswesens bestmöglich verteilen zu können, ist eine möglichst schnelle Erhebung strukturierter Daten unerlässlich." 

Daniel Hoefler, Head of Marketing & Sales bei Bavarian Health koordiniert die Kommunikation mit beiden Einrichtungen, in denen diese Erweiterung von MEDePORT zunächst zum Einsatz kommen wird;
“Wir arbeiten unter Hochdruck an einer Erweiterung unserer Datenbank, um nicht nur eine Lösung für den Moment, sondern auch zukünftige Auswertungen der Datenlage, eventuell auch mit weiteren Kooperationspartnern aus bildgebenden Bereichen zu ermöglichen und den Verlauf der Pandemie und die Entwicklung des Virus besser zu verstehen. Gerade in der aktuellen Situation begreifen wir, wie wichtig es ist, Prozesse immer weiter zu strukturieren und in die digitale Welt zu transformieren. Partner wie das UK Erlangen oder das Klinikum Ernst von Bergmann an unserer Seite zu wissen, ist für uns enorm wichtig und treibt uns an.” 

Bring your own device (BYOD) als Schlüssel zur Entlastung
Ein weiterer Schritt in Richtung digitaler Patientenkommunikation ist bereits in Vorbereitung. Bavarian Health wird in den kommenden Wochen die Produkterweiterung MEDeCONNECT in die BETA-Phase bringen und auch hier im Rahmen der Pandemie gezielt Möglichkeiten anbieten um Verdachtsfälle schnellstmöglich zu erfassen, Patienten über deren eigenes Device schon von außerhalb der Klinik digital zu erfassen und Abfragen zu Vorerkrankungen, Symptomen, Allergien, etc. strukturiert zu verarbeiten. Kliniken wird es dann ermöglicht, schon vor dem geplanten Krankenhausaufenthalt oder dem Eintreffen des Patienten einen detaillierten Überblick über dessen Krankengeschichte zu erhalten und sich entsprechend vorzubereiten. Prozesse können so früher und verlässlicher an die individuellen Gegebenheiten und das individuelle Szenario angepasst werden.

Anamnesebogen COVID-19 zum Download
Da viele Krankenhäuser heute noch nicht über ausreichende digitale Möglichkeiten verfügen um Anamnesedaten digital mit unserer Software MEDePORT zu erfassen und bislang noch auf herkömmlichen Papierbögen arbeiten, möchten wir auch hier unsere Unterstützung anbieten und stellen unseren Anamnesebogen COVID-19 zum kostenlosen Download bereit (siehe unten).

 

Verantwortlich für den Inhalt: e.Bavarian Health GmbH, Erlangen

 

 

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